• Die Ressource Wasser muss auch für künftige Generationen geschützt werden.
  • Wasserschutz – so wird die Qualität unseres Trinkwassers sichergestellt

    Sauberes, frisches Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn ist für uns selbstverständlich. Genauso selbstverständlich ist es für uns als Wasserversorger, dieses kostbare Gut aus Tiefbrunnen und Quellen ständig zu kontrollieren und so die hohe Trinkwasserqualität zu garantieren – heute und für zukünftige Generationen.

    Wir versorgen tagtäglich über 568.000 Menschen mit frischem und reinem Grundwasser aus der Region. Damit das Wasser zuverlässig aus der Leitung kommt, investieren wir jährlich ca. 4 Millionen Euro in das rund 1.825 Kilometer lange Wasser- und Abwassernetz, Trinkwasserspeicher und Pumpanlagen sowie regelmäßige Qualitätskontrollen im Labor. Erfahren Sie hier mehr rund um das Thema Wasser- und Gewässerschutz.

    Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Broschüre "Wasser – Lebensmittel und Lebensqualität" (PDF 1,7 MB).

    Überwachung der Trinkwasserqualität

    Wasserhärte

    Strenge Kontrollen und moderne hygienische Technik gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität unseres Trinkwassers. Unsere Messwerte liegen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten – gut für uns alle und für die Umwelt. Als Trinkwasserversorger in Freiburg, Lahr, Offenburg und in zahlreichen weiteren Städten und Gemeinden verzichten wir auf den Einsatz von Chlor. Außerdem wird unser Trinkwasser durch ausgewiesene Wasserschutzgebiete geschützt.

    Erfahren Sie mehr rund um die Qualität unseres Trinkwassers und wie diese überwacht wird: Mehr zur Trinkwasserüberwachung

    Wasserschutz zu Hause

    Sorgsam und nachhaltig mit Wasser umzugehen ist ganz einfach: Wasser sollte man möglichst sauber zurückgeben. Hygieneartikel, Speisereste, Farben, Chemikalien oder Medikamente gehören deshalb nicht ins Abwasser. Erfahren Sie, wie Sie im Alltag durch richtige Entsorgung und einige Tipps ganz einfach zum Schutz unseres Wassers und dessen Qualität beitragen können.

    Tipps zum Wasserschutz im Alltag

    Das gehört nicht in die Toilette:
    • Hygieneartikel, Textilien & Co.
    • Farben, Lacke und Chemikalien
    • Speisereste, Fette und Öle
    • Medikamente

    Wie tragen Biodiversität, Klimaschutz und Landwirtschaft zum Wasserschutz bei?

    Hummel sitzt auf einer Blume beim Wasserwerk in Freiburg Ebnet

    Beim Wasser- und Gewässerschutz geht es nicht nur um die Qualität, die Reinheit und die zuverlässige Verfügbarkeit unseres Trinkwassers. Auch weitere Aspekte wie

    • die Erhaltung der Biodiversität
    • der Klimaschutz
    • eine nachhaltige Landwirtschaft und
    • der Aufbau und Erhalt eines gesunden Bodens

    tragen maßgeblich dazu bei.

    Biodiversität

    Flüsse, Bäche und Auen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Im Biotopverbund spielen sie eine herausragende Rolle für Biodiversität und damit für die gesunde Funktion der Ökosysteme. Die Natur liefert uns Menschen eine Vielzahl an Gütern und Leistungen, die wir für das tägliche Leben benötigen – so auch unser Trinkwasser. Ohne intakte Ökosysteme wäre das nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Natur auch für künftige Generationen bewahren und auf sie Acht geben.

    Klimaschutz

    Unser Klima hat einen entscheidenden Einfluss auf das Element Wasser. Wenn unsere Jahrestemperatur weiter ansteigt, wie es die Wissenschaft prognostiziert, hat dies massive Auswirkungen auf die Wasserversorgung. Extremwetterereignisse wie Dürreperioden, Starkregen, Überschwemmungen oder Hochwasser nehmen in Folge des Klimawandels zu.

    Wir erarbeiten daher neue Konzepte z. B. im Bereich des Hochwasserschutzes und führen Studien und Untersuchungen zum Einfluss des Klimas durch. Dass wegen Hitzeperioden das Wasser knapp wird, ist jedoch nicht zu befürchten. Der Wasserschatz in unserer Region ist sehr umfangreich und wird durch unsere Experten so nachhaltig „bewirtschaftet“, dass er auch künftigen Generationen zur Verfügung steht.

    Funktion des Bodens & Einfluss der Landwirtschaft

    Böden filtern das Grundwasser, bevor es auf natürliche Weise unterirdisch gespeichert wird. Wenn in der Landwirtschaft zu viel Dünger und Pflanzenschutzmittel verwendet werden, können diese mit dem Regenwasser ins Grundwasser gelangen. Durch den Aufbau von Humus kann der Düngebedarf reduziert, das Wasserhaltevermögen und die Wasserinfiltrationsleistung gesteigert und zusätzlich CO2 gespeichert werden. Gesunde Böden tragen somit gleichzeitig zum Wasserschutz und zum Klimaschutz bei.

    In enger Kooperation mit der Landwirtschaft entwickeln wir zudem Projekte, um die Werte von Nitrat und Pestiziden zu senken. Neue Düngemethoden, spezielle Förderprogramme, intensive Beratung und ein dichtes Analysenetz bringen die gewünschten Effekte.

    Unsere Wasserschutz-Projekte

    Wir engagieren uns seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Projekten rund um das Thema Wasserschutz. Unter anderem beteiligen wir uns auch immer wieder an beispielgebenden Umweltprojekten, die durch den badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz gefördert werden.

    Hier stellen wir Ihnen einige unserer Projekte vor: Zu den Wasserschutz-Projekten



    Haben Sie Fragen?

    Wir sind gerne für Sie da und beantworten Ihre Fragen rund um die Themen Wasserschutz und Wasserqualität. Sie erreichen uns montags bis freitags von 08:00 Uhr – 18:00 Uhr.

    T: 0800 2 21 26 21

    E-Mail: wasserguete@bnnetze.de