Unsere Wasserschutz-Projekte

Als regionaler Wasserversorger liegt uns das Thema Wasserschutz sehr am Herzen. Seit vielen Jahren engagieren wir uns deshalb gemeinsam mit anderen Unternehmen, Bürgern oder Landwirten in unterschiedlichsten Projekten in der Region.

Durch den badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz werden jedes Jahr beispielgebende Umweltprojekte gefördert. Auch hier sind wir regelmäßig beteiligt und setzen uns gemeinsam mit den Projektpartnern für unsere Umwelt und Natur ein.

Erfahren Sie mehr zu einer Auswahl unserer Projekte!


Wa-Kli's Brot

Projektlaufzeit: 2020

Projekteilnehmer: Projektlandwirte, badenova AG & Co. KG, bnNETZE GmbH, Bäckerei Reiß Beck, Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V. (BLHV), Grether Mühle Sulzburg

Mitte September 2020 ist das „Wasser- und Klimaschutz-Brot“, kurz: "Wa-Kli's Brot", auf den Markt gekommen, das in Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten und Verarbeitern hergestellt wird. Der verwendete Weizen wird von den Projektlandwirten im Wasserschutzgebiet Hausen an der Möhlin (ca. 15 km von Freiburg) nach dem Ansatz der regenerativen Landwirtschaft angebaut und in der Grether Mühle in Sulzburg zu Mehl gemahlen. Für die Herstellung des „Wasser- und Klimaschutz-Brots“ benutzt die Bäckerei Reiß Beck aus Kirchzarten ausschließlich dieses Mehl, bevor die Brotlaibe in ihren Filialen in der Region verkauft werden.

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Auswirkungen von Ureasehemmstoffen auf die Mikrobiologie und Grundwasserqualität

Maisfeld

Projektlaufzeit: Mai 2020 – Oktober 2022

Projektleitung: bnNETZE GmbH

Projektpartner: DVGW Technologiezentrum Wasser (TZW)

Laut der aktuellen Düngeverordnung darf Harnstoff als Düngemittel ab dem 1. Februar 2020 nur noch aufgebracht werden, soweit ihm ein Ureasehemmstoff zugegeben ist. In Feld- und Laborversuchen sollen die Wechselwirkungen mit der Mikrobiologie sowie das Abbau- und Verlagerungsverhalten der einzelnen Ureasehemmstoffe untersucht werden.

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CO2-Land: Regionale Klimakooperation zur Speicherung von CO2 in landwirtschaftlichen Böden

CO2-Kompensation durch Humus-Aufbau

Projektlaufzeit: Mai 2019 – April 2021

Projektleitung: Schwegler Consulting, Cul-tec GbR

Projektpartner: Stadt Freiburg Umweltschutzamt, Energiepark Hahnennest GmbH & Co. KG, regionale Landwirte, bnNETZE GmbH

Auch in der Landwirtschaft ist der Ausstoß von CO2 ein aktuelles und vielseitig diskutiertes Thema. Das CO2-Land Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, für den Humusaufbau zur Speicherung von CO2 im Boden einen regional angepassten Maßnahmenkatalog zu entwickelt und einen freiwilligen regionalen CO2-Zertifikathandel zu etablieren.

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CO2-Bindung durch Humus: Untersuchung des mikrobiellen Bodenlebens bei regenerativer Bewirtschaftung

Ein Landwirt pflügt auf dem Feld Wintergrün unter.

Projektlaufzeit: Mai 2019 – April 2022

Projektleitung: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald (Fachbereich Landwirtschaft)

Projektpartner: Grüne Brücke, Cul-tec GbR, Arbeitsgruppe „Regenerative Landwirtschaft Hausen“, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Carbocert, bnNETZE GmbH

Mehrere unterschiedlich angelegte Praxis- und Feldversuche zur Umsetzung einer regenerativen Landwirtschaft sowie die Durchführung von Depotdüngung sollen Erkenntnisse über die optimale Bodenbearbeitung bringen. Mit den Auswertungen dieser Versuche soll eine Datenbasis geschaffen werden, aufgrund derer eine optimierte nachhaltige und humusfördernde Landwirtschaft betrieben werden kann.

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GREEN water: Golfrasenpflege und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

GREEN water: Golfrasenpflege und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Projektlaufzeit: 2016 – 2018

Projektleitung: Deutscher Golf Verband e. V.

Projektpartner: DVGW Technologiezentrum Wasser (TZW), Hessenwasser GmbH & Co. KG, Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Stadt Freiburg Umweltschutzamt, Freiburger Golfclub e. V., Golfanlage Tuniberg, Frankfurter Golf Club e. V., bnNETZE GmbH

In dem Modellprojekt wurde ein neuartiger Ansatz für eine zwischen Wasserversorgung und Golfsport abgestimmte, systematische Vorgehensweise zur Bewertung möglicher Risiken von Pflanzenschutzmitteln und deren Metaboliten aus der Golfplatz-Pflege für das Grundwasser entwickelt. Gleichzeitig wurden die Grundlagen für eine zielgerichtete und effiziente Überwachung der Wasserbeschaffenheit im Hinblick auf mögliche Pflanzenschutzmittel-Austräge mit dem Sickerwasser aus Golfplätzen aufbereitet.

Executive Summary zum Abschlussbericht (PDF 184,9 kB)


Nachhaltige Bewirtschaftung von geschützten Flachlandmähwiesen

Nachhaltige Bewirtschaftung von Mähwiesen

Projektlaufzeit: April 2015 – April 2019

Projektleitung: Stadt Freiburg Umweltschutzamt

Projektpartner: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald (Fachbereich Landwirtschaft), Landwirte, bnNETZE GmbH

Für die artenreichen Flachlandmähwiesen im Wasserschutzgebiet Ebnet wurde ein nachhaltiges Bewirtschaftungskonzept erstellt, das mit möglichst wenig Dünger hohe Erträge garantiert, das Grundwasser nicht gefährdet und zum Erhalt der Mähwiesen beiträgt. Es wurde gemeinsam mit Landwirten aus der Region entwickelt und erprobt. Außerdem fanden mehrere Feldtage und Abendveranstaltungen für die Information und Schulung anderer Landwirte statt.

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Aufklärung der Quellen für Chromat im Rohwasser von Trinkwasserversorgern

Teststand zur Analyse von Chromat im Rohwasser

Projektlaufzeit: Juli 2016 – November 2018

Projektleitung: bnNETZE GmbH

Projektpartner: DVGW Technologiezentrum Wasser (TZW)

Das Projekt untersucht in einer regional hochauflösenden Studie mögliche Eintragswege von Chromat für die Region Oberrhein. Aus den Projektergebnissen wurde eine Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die Belastungen von Trinkwasser mit Chromat zu reduzieren.

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Minimierung von Pflanzenschutzmittelabbauprodukten im Grundwasser

Bodenprobe zur Analyse von Pflanzenschutzmitteln

Projektlaufzeit: Juli 2014 – Juni 2018

Projektleitung: bnNETZE GmbH

Projektpartner: DVGW Technologiezentrum Wasser (TZW)

Abbauprodukte von Pflanzenschutzmittel (Metabolite) sind potentielle Schadstoffe, die ins Grund- und Trinkwasser gelangen können. Ziel des Projektes war es, das Vorkommen mitsamt den gesamten Entstehungs- und Versickerungsprozessen hinsichtlich Ausgangsstoffen, Bodenbeschaffenheit, Eintragswegen und Umweltfaktoren zu erfassen.

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Risikomanagement für Wasserschutzgebiete

Risikomanagement für Wasserschutzgebiete

Projektlaufzeit: Juli 2011 – August 2013

Projektleitung: Zweckverband Landeswasserversorgung Stuttgart

Projektpartner: Gelsenwasser AG, Universität Stuttgart, Hamburger Wasserwerke GmbH, Stadtwerke Düsseldorf AG, DVGW Technologiezentrum Wasser, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd-Rheinland-Pfalz, bnNETZE GmbH

Im DVGW-Hinweis W 1001 wird in Anlehnung an den Water Safety Plan empfohlen, Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken in allen Hauptprozessen der Trinkwasserversorgung zu beherrschen, so dass die Versorgungssicherheit gewährleistet wird. Die größte Gefährdung der Trinkwasserressourcen resultiert aus der intensiven Siedlungstätigkeit und den vielfältigen, sich überlagernden Nutzungen im Wasserschutzgebiet. In der Praxis existiert kein allgemein brauchbarer und tauglicher Ansatz für ein Risikomanagement in Wasserschutzgebieten und zur Bewertung von Gefährdungspotentialen. In diesem Forschungsvorhaben liegt der Schwerpunkt auf der Erfassung von Gefährdungspotentialen (Gefährdungsanalyse) und der Risikoabschätzung in Wasserschutzgebieten. Daraus wurde ein Entscheidungshilfesystem zum Risikomanagement in Wasserschutzgebieten entwickelt, das auf einer systematischen Gefährdungsanalyse aufbaut und die Vorgaben aus dem W 1001 beachtet und umsetzt.


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