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02.05.2018

Test der Trinkwassernotversorgung in Rheinfelden

badenovas Tochterunternehmen bnNETZE führt im Auftrag der regioAqua GmbH am Dienstag, 15. Mai 2018 von etwa 10-14 Uhr einen ausführlichen Test der Trinkwassernotversorgung in Rheinfelden durch. Ziel der Maßnahme ist es, die Wasserinfrastruktur im Ortsgebiet zu überprüfen und etwaige Störungsquellen frühzeitig zu beseitigen.

Test der Trinkwassernotversorgung in Rheinfelden

Bereits seit 1998 übernimmt bnNETZE für die regioAQUA GmbH die technische Betriebsführung der Trinkwasserversorgung der Stadt Rheinfelden. Gesellschafter der regioaqua GmbH sind mit je 50% die bnNETZE GmbH und die Energiedienst-Gruppe, die die kaufmännische Betriebsführung innehat. Das Dienstleistungsangebot der bnNETZE umfasst die Wasserförderung, die Überwachung der Wasserqualität sowie die Betreuung vom Wasserversorgungsnetz bis zu den Hausanschlüssen.

Die Trinkwasserversorgung von Rheinfelden beruht auf zwei verschiedenen Gewinnungsgebieten. Die Kernstadt Rheinfelden sowie Herten und Degerfelden gewinnen ihr Trinkwasser aus den stadteigenen Tiefbrunnen. Die Trinkwassernetze der restlichen Stadtteile und zugehörigen Ortschaften werden dauerhaft mit Trinkwasser vom Zweckverband Dinkelberg gespeist. Die bezogene Wassermenge für die rund 32.500 versorgten Einwohner liegt bei rund 1,9 Mio. m3, davon stammen rund 540.000 m3 vom Zweckverband Dinkelberg.

Die verschiedenen Wässer unterscheiden sich in ihrer grundsätzlichen Qualität nicht, weisen jedoch unterschiedliche Härtegrade auf. Im Falle einer Störung auf Seiten des Vorlieferanten Zweckverband Dinkelberg ist es aus technischer Sicht möglich, bestimmte Teilbereiche (Riedmatt, Schildgasse, Minseln) mit Rheinfelder Stadtwasser zu versorgen. Hierfür müssen an bestimmten Stellen im Leitungsnetz entsprechende Trennschieber geöffnet bzw. geschlossen werden. Um die Funktion dieser Schieber zu gewährleisten, führt bnNETZE in regelmäßigen Abständen einen Funktionstest der betroffen Infrastruktur durch, so auch am Dienstag, 15. Mai 2018 von etwa 10-14 Uhr. Die Dauer des Tests beträgt im Regelfall nur ein paar Stunden. Eine Umschaltung auf hartes Stadtwasser ist im Zuge des Tests nicht notwendig, dieser kann mit Wasser vom Zweckverband Dinkelberg simuliert werden.

Durch Fließrichtungsumkehrungen kann es im Zuge der Maßnahme in den betroffenen Gebieten zu Aufwirbelungen im Leitungsnetz kommen. Hierbei können sich Ablagerungen lösen, die sich zuvor aus dem Wasser an den Rohrwandungen festgesetzt haben. Die Folge sind leichte Eintrübungen ins Trinkwasser, die aber gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Im Falle von Trübungen empfiehlt die bnNETZE, das Wasser einige Zeit laufen zu lassen, bis es wieder klar ist. Es ist zudem davon auszugehen, dass es im Rahmen der Maßnahme vereinzelt zu Schwankungen des anliegenden Versorgungsdrucks kommen kann. Die Trinkwasserqualität ist hierbei zu keinem Zeitpunkt gefährdet und entspricht durchgehend den gesetzmäßigen Vorschriften.

Bei Fragen erhalten Wasserkunden der bnNETZE Auskunft unter der kostenlosen Servicenummer 0800 2 21 26 21. Im Falle einer Störung hilft der Entstörungsdienst der bnNETZE unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2 767 767 gerne weiter.

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